Sind das Drogen?

Wir werden oft gefragt ob in unseren Hanf-Produkten psychoaktive, sprich berauschende Substanzen vorkommen. Dies können wir natürlich klar verneinen. Bei unserem Hanf, welcher je nach Produkt von regionalen Bauern aus der Schweiz bzw. von Bauern aus der DACH Region stammt, handelt es sich um gesetzlich legalen Speisehanf der praktisch kein …

Hanf das zauberhafte Kraut

Die Jahrtausend alte Kulturpflanze Hanf wird wieder entdeckt. Nachdem Hanf fast ganz aus unserer Kultur verschwunden ist, erlebt das würzige Kraut ein verdientes Comeback.

Zwei Arten von Hanf werden unterschieden:

  • der Gewöhnliche Hanf (Speisehanf) – Cannabis sativa
  • der Indische Hanf – Cannabis indica

Im Indischen Hanf ist, im Gegensatz zum Gewöhnlichen Hanf, ein hoher Anteil Rauschwirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) vorhanden. Der Speisehanf, welcher ohne Rauschwirkung ist, dient als Nahrungsergänzung und Heilmittel.

Anbau und Geschichte

Hanf ist eine einjährige, krautige und anspruchslose Pflanze, die zwei bis vier Meter hoch werden kann. Die Blätter sind handförmig zusammengesetzt und haben einen gesägten Rand. Der Ursprung der uralten Kulturpflanze Hanf (Cannabis sativa) liegt wahrscheinlich in Zentralasien.

Seit tausenden von Jahren wurde sie durch Menschenhand verbreitet und ist heute fast weltweit in den gemässigten bis tropischen Zonen zu finden. Sie kommt kultiviert und verwildert vor. In Mitteleuropa gedeiht Cannabis in fast allen Lagen bis tausend Meter über Meer. Gewöhnlicher Hanf wurde bis nach dem zweiten Weltkrieg auch in der Schweiz kultiviert, vorwiegend als Faserpflanze.

Die Hanffasern sind sehr robust und werden meist zu Seilen, Schnüren oder auch zu Stoffen und Papier verarbeitet. Hanfpflanzen sind von Natur aus unempfindlich und resistent gegen Schädlinge und Krankheiten. Ausserdem wurzelt und wächst Hanf so schnell und dicht, dass Unkraut keine Wachstumschancen hat. Generell kann auf den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden verzichtet werden.

Gleiches gilt für Düngemittel: Da die Wurzeln nach der Ernte tief im Boden bleiben, nähren sie eine darauf folgende Kultur an reichhaltigen Nährstoffen. Somit kann man als Konsument sicher sein, dass die angebotenen Hanfprodukte frei von schädlichen Stoffen, umweltschonend und ökologisch sinnvoll angebaut werden.

Hanf als Nahrungsmittel

Die Früchte des Hanfs werden in der Umgangssprache als „Hanfsamen“ bezeichnet. Es sind runde bis ovale, gut vier Millimeter grosse, etwas abgeflachte Samen mit grünlich-grauer, hell geaderter und gefleckter Oberfläche. Sie gehörten schon bei vielen antiken Zivilisationen in Indien, Babylon, Persien, Ägypten und in den Kulturen in Nord- und Südamerika zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Beim Rösten entfalten die Samen einen intensiven nussigen Geschmack, der wie geröstete Sesam- oder Sonnenblumenkerne schmeckt.

Die Vollwertigkeit der Speisehanf-Saat ist ernährungs-physiologisch kaum zu überbieten. Sie versorgt den menschlichen Körper mit allen benötigten ungesättigten Fettsäuren in einem positiven Verhältnis. Diese beeinflussen Wachstum, Vitalität und geistige Beweglichkeit. Auch die biologische Wertigkeit des Proteins im Speisehanf erreicht Spitzenwerte und ist vergleichbar mit Volleiweiss oder Fleisch. Die Vielfalt an Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen (Ca, Fe, K, E und B-Komplex) garantieren einen ungestörten Zellstoffwechsel. Ein Drittel der Inhaltsstoffe sind Kohlenhydrate, die ausreichend Brenn- und Ballaststoffe für die Verdauungsarbeit im Körper zur Verfügung stellen.

Die Hanfblüten, Hanfblätter und Hanfsamen sind ein vortrefflicher Zusatz zu allen Lebensmitteln. Hanf ist durch seine hochwertigen Inhaltsstoffe und Eigenschaften für eine vitale und genussvolle Ernährung bestens geeignet. Die aromatischen Hanfblüten und Hanfblätter verstärken den Geschmack der Zutaten und machen das Aroma der Speisen voller und würziger.